Querkelsage

Querkelsage
An die Querkel erinnern noch heute die Querkelsteine im Hohensteiner Walde. Die kleinen Leutchen kamen wenig in die Dörfer. Nur wenn die Erde hart gefroren war und sie nicht nach Erz graben konnten, dann kamen sie und halfen den Bauern beim Dreschen. Dafür bekamen sie manches Stücklein Brot geschenkt. Das Gold und Silber, das sie in großen Mengen aus den Bergen gruben, verbargen sie sorgsam vor den Blicken der Bauern in ihren Höhlen.
Als einmal ein Bauer aus einem bei Hohenstein gelegenen Dorfe Stöppach die Zwerge verprügelte, weil sie während seiner Abwesenheit von seinem Brote und Fleisch ein klein wenig abgeschnitten hatten, kamen sie von nun an nie mehr in die Dörfer. Von diesem Tage an war das Zwergenvolk für immer den Blicken der Menschen entschwunden und die Querkelhöhlen stehen leer.